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4.1.2026

Warschau - Das Herz Polens

Die polnische Hauptstadt ist eine pulsierende Metropole, in der sich die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft verbindet. Obwohl sie eine der dynamischsten und fortschrittlichsten Regionen Mitteleuropas ist, atmen ihre Straßen die Geschichte, auf die ihre Bewohner zu Recht stolz sind.

Eine Stadt, die aus der Asche auferstanden ist

Warschau wurde 1596 zum Sitz der polnischen Könige und löste damit Krakau ab. Warschau legt weniger Wert auf seinen historischen Wert, was es ihm ermöglicht, sich viel schneller als Prag zu einer modernen europäischen Metropole zu entwickeln.

Die meisten historischen Denkmäler, die man dort sehen kann, sind Kopien, die in der zweiten Hälfte des20. Jahrhunderts gebaut wurden. Der Zweite Weltkrieg hatte Warschau wiederholt in Mitleidenschaft gezogen, so dass bei Kriegsende etwa 85 % der Gebäude in Trümmern lagen. Nach dem Krieg wurden die wichtigsten historischen Denkmäler, wie der Königspalast mit dem angrenzenden Platz oder zahlreiche Kirchen, wieder aufgebaut. Die Baumeister hielten sich dabei akribisch an die ursprünglichen Pläne, so dass die neuen Teile oft nur schwer von den alten zu unterscheiden sind. Viele der ursprünglichen engen Gassen wurden jedoch durch breite Boulevards ersetzt, um dem modernen Verkehr Rechnung zu tragen. Was damals als unwiederbringlicher Verlust erschien, erweist sich heute als wertvolle Chance, denn es ermöglicht eine reibungslose moderne Entwicklung.

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Eine Stadt, die aus der Asche auferstanden ist

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Eine Stadt, die niemals aufgibt

Warschau war die Hauptstadt des Königreichs Polen und wurde nach dem Ersten Weltkrieg zur Hauptstadt der Republik Polen. Der rote Königspalast, ehemals Sitz der Könige, war bis 1939 Sitz der Präsidenten. Während der Nazi-Besatzung wurde er vollständig zerstört und in den 1970er Jahren nach alten Plänen und Fotografien komplett neu aufgebaut. Wie durch ein Wunder überlebten viele Original-Kunstwerke den Krieg in den Kellern und konnten nach der Renovierung in den Palast zurückkehren. Heute beherbergt es das Nationalmuseum, in dem unter anderem zwei Gemälde von Rembrandt zu bewundern sind.

Eine Stadt, die niemals aufgibt







🇵🇱 Der Warschauer Aufstand

Einer der bemerkenswertesten Teile der Stadtgeschichte ist der Warschauer Aufstand vom August 1944. Der heldenhafte, wenn auch vergebliche Kampf der polnischen Verteidiger ist nicht nur für die Stadt, sondern für das ganze Land ein starkes Erinnerungsstück. Überall in der Stadt sind Denkmäler des Aufstands zu sehen - Statuen, Denkmäler oder Plaketten an Häusern. In der Tat gibt es diese Denkmäler auch in Prag und anderen Städten, nur dass es in Prag nur ein oder zwei Namen sind, während es in Warschau Dutzende sind. Besuchen Sie auch unbedingt das Museum und Archiv des Warschauer Aufstands in der Nähe der Wola. Die moderne Ausstellung regt zum Nachdenken und zur Reflexion an.

Eine Stadt mit Ambitionen

Und das heutige Warschau? Es entwickelt sich rasch zu einer europäischen Metropole. Die Einwohnerzahl übersteigt im Jahr 2024 die Marke von 1.800.000, und ihre Rolle als Zentrum der polnischen Industrie und des Handels wächst entsprechend.

Dies führt zu einem raschen Bau von Hochhäusern und Wolkenkratzern. Inzwischen gibt es Dutzende davon, und es entstehen immer wieder neue. Das älteste von ihnen war bei den Warschauer Bürgern nie beliebt. Die Architektur des 237 m hohen Palastes der Wissenschaft und Kultur verrät seine sowjetischen Vorbilder. Er wurde 1955 von sowjetischen Architekten erbaut, angeblich als "Geschenk an das polnische Volk" - in Wirklichkeit als Zeichen der sowjetischen Hegemonie über Polen, sagen die Polen. Nach 1989 gab es Debatten über Abrisspläne, aber das Gebäude steht heute noch. Der Palast beherbergt mehrere Museen und bietet aus dem 30. Stockwerk in 114 m Höhe einen schönen Ausblick.

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Eine Stadt mit Ambitionen

TEXT: Jakub Jukl
FOTO: Shutterstock.com
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