Von Frankfurt und Mitteldeutschland direkt zum UNESCO-Welterbe

Mit Leo Express die kulturellen Schätze Tschechiens entdecken

Prag, 16. Juli 2026 

Die neue internationale Zugverbindung verbindet Frankfurt, Offenbach, Hanau, Fulda, Erfurt, Leipzig und Dresden mit Prag, Pardubice, Olomouc und weiteren tschechischen Städten. Reisende können die Fahrt über Nacht nutzen, um einige der bedeutendsten historischen und architektonischen Sehenswürdigkeiten Mitteleuropas zu entdecken. 

Gotische Kathedralen, barocke Paläste, jahrhundertealte Plätze, moderne Kunst und außergewöhnliche UNESCO-Welterbestätten: Tschechien gehört zu den kulturhistorisch reichsten Reisezielen Europas. Mit der neuen internationalen Verbindung von Leo Express werden viele dieser Orte für Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet sowie aus Mittel- und Ostdeutschland noch einfacher erreichbar. 

Der neue Zug verbindet unter anderem Frankfurt am Main, Offenbach, Hanau, Fulda, Erfurt, Leipzig und Dresden direkt mit Prag, Pardubice, Olomouc, Ostrava und Bohumín. Die Fahrt durch die Nacht ermöglicht es Reisenden, die Reisezeit zum Ausruhen zu nutzen und am Zielort einen ganzen Tag für Kultur, Architektur, Museen und Galerien einzuplanen. 

„Tschechien ist ein Land, in dem sich auf vergleichsweise engem Raum außergewöhnlich viele bedeutende Kulturdenkmäler befinden. Unsere neue Verbindung bringt Reisende aus Deutschland direkt nach Prag und Olomouc und schafft zugleich komfortable Zugänge zu weiteren UNESCO-Stätten. Damit eignet sich die Strecke ideal für Wochenendreisen, Kultururlaube und Rundreisen durch Böhmen und Mähren“, sagt Peter Köhler, CEO von Leo Express. 

Prag: Ein Bilderbuch europäischer Architektur 

Das historische Zentrum Prags gehört zu den bedeutendsten Stadtlandschaften Europas. Auf engem Raum begegnen Besucher romanischer, gotischer, barocker, klassizistischer, historistischer und moderner Architektur. Die gesamte historische Innenstadt mit der Prager Burg, der Kleinseite, der Karlsbrücke, der Altstadt, der Neustadt und dem jüdischen Viertel steht auf der UNESCO-Welterbeliste. 

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Prager Burg mit dem Veitsdom, die Karlsbrücke, der Altstädter Ring mit der astronomischen Uhr sowie die barocken Paläste und Gärten der Kleinseite. Doch Prag ist weit mehr als eine Kulisse historischer Bauwerke. Die Stadt besitzt eine lebendige Museums- und Galerienszene, die von mittelalterlicher Kunst bis zur internationalen Gegenwartskunst reicht. 

Die Nationalgalerie Prag präsentiert ihre Sammlungen an mehreren außergewöhnlichen Orten. Im Messepalast ist moderne und zeitgenössische Kunst zu sehen, während das Palais Schwarzenberg auf dem Hradschiner Platz Werke des Barock zeigt. Das Museum Kampa widmet sich der mitteleuropäischen Moderne, das Jüdische Museum dokumentiert die Geschichte des jüdischen Lebens in Böhmen und Mähren, und das Nationalmuseum am Wenzelsplatz verbindet Geschichte, Naturwissenschaften und Kultur. 

Auch Liebhaber moderner Architektur finden in Prag zahlreiche bedeutende Bauten. Dazu gehören das Gemeindehaus im Jugendstil, die funktionalistische Villa Müller von Adolf Loos und das Tanzende Haus am Moldauufer. 

Dank der direkten Zugverbindung können Reisende Prag für einen Wochenendaufenthalt besuchen oder die tschechische Hauptstadt zum Ausgangspunkt einer längeren Kulturreise machen. 

Olomouc: Barocke Schönheit im Herzen Mährens 

Olomouc zählt zu den bedeutendsten historischen Städten Tschechiens und war über Jahrhunderte ein politisches, kirchliches und kulturelles Zentrum Mährens. Das weitgehend erhaltene historische Zentrum ist geprägt von großzügigen Plätzen, barocken Brunnen, Kirchen, Bürgerhäusern und Palästen. 

Auf dem Oberen Platz erhebt sich die Dreifaltigkeitssäule, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Das monumentale Werk des Olmützer Barocks entstand im 18. Jahrhundert und gilt als eine der herausragendsten barocken Säulenanlagen Mitteleuropas. Mit ihrer reichen skulpturalen Ausstattung bildet sie den Mittelpunkt des historischen Stadtzentrums. 

Nur wenige Schritte entfernt stehen das Rathaus mit seiner astronomischen Uhr, die gotische St.-Moritz-Kirche und zahlreiche barocke Brunnen. Ein weiterer Höhepunkt ist der Wenzelsdom mit seinen markanten neugotischen Türmen. Im ehemaligen erzbischöflichen Palast bestieg Franz Joseph I. 1848 den österreichischen Kaiserthron. 

Olomouc besitzt zudem eine überraschend vielfältige Kulturszene. Das Kunstmuseum Olomouc zeigt bildende Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Zum Museum gehört auch das Erzdiözesanmuseum, das in den historischen Gebäuden auf dem Olmützer Burgberg untergebracht ist. Moderne Kunst, Theater, Musikfestivals, Cafés und die Atmosphäre einer traditionsreichen Universitätsstadt machen Olomouc zu einem idealen Ziel für einen mehrtägigen Kulturaufenthalt. 

„Prag ist international bekannt, Olomouc dagegen für viele Reisende aus Deutschland noch eine echte Entdeckung. Die Stadt verbindet eine außergewöhnliche Geschichte und Architektur mit kurzen Wegen, einer entspannten Atmosphäre und einem vielfältigen Kulturangebot. Durch den direkten Zug können Besucher beide Städte bequem miteinander kombinieren“, ergänzt Peter Köhler. 

Kutná Hora: Gotik und die Geschichte des böhmischen Silbers 

Von Prag aus lässt sich die UNESCO-Stadt Kutná Hora bequem im Rahmen eines Tagesausflugs erreichen. Die ehemalige königliche Bergstadt verdankte ihren Wohlstand den reichen Silbervorkommen und gehörte im Mittelalter zu den wichtigsten Städten des Königreichs Böhmen. 

Die Anreise ist unkompliziert: Vom Prager Hauptbahnhof fahren stündlich direkte Schnellzüge zum Bahnhof Kutná Hora hlavní nádraží. Dort besteht Anschluss an einen Regionalzug zum innenstadtnahen Bahnhof Kutná Hora město. Die gesamte Fahrt dauert einschließlich des Umstiegs rund eine Stunde. Wer zuerst das Beinhaus und die Kathedrale in Sedlec besuchen möchte, steigt am Hauptbahnhof in den Regionalzug um und fährt bis Kutná Hora-Sedlec weiter. 

Das Wahrzeichen der Stadt ist die spätgotische Kathedrale der heiligen Barbara. Gemeinsam mit dem historischen Zentrum und der Kathedrale Mariä Himmelfahrt im Stadtteil Sedlec gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Weitere Ziele sind der ehemalige Königliche Münzhof Vlašský dvůr und das böhmische Silbermuseum. 

International bekannt ist auch das Beinhaus von Sedlec, dessen Innenraum mit den Gebeinen von mehreren Zehntausend Menschen gestaltet wurde. Kutná Hora bietet damit eine außergewöhnliche Verbindung von Architektur, Geschichte, Kunst und der mittelalterlichen Bergbautradition. 

Kladruby nad Labem: UNESCO-Welterbe der Pferdezucht 

Von Pardubice aus können Reisende ihre Tour zum Nationalgestüt Kladruby nad Labem fortsetzen. Die Kulturlandschaft wurde über Jahrhunderte gezielt für die Zucht und Ausbildung der Altkladruber Pferde gestaltet und gehört heute zum UNESCO-Welterbe. 

Auch Kladruby nad Labem ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Vom Bahnhof Pardubice hlavní nádraží fahren Regionalzüge nach Řečany nad Labem. Von dort geht es mit dem Regionalbus bis zur Haltestelle Kladruby nad Labem – hřebčín, die nur etwa 200 Meter vom Nationalgestüt entfernt liegt. Da die Busverbindungen nicht den ganzen Tag in kurzen Abständen verkehren, empfiehlt es sich, die Anschlüsse vorab im tschechischen Fahrplanauskunftssystem IDOS zu prüfen. 

Die weißen Altkladruber wurden traditionell für zeremonielle Zwecke an den europäischen Kaiser- und Königshöfen eingesetzt. Besucher können das Gestüt, historische Stallungen, das Schloss und die von Alleen, Weiden und Wasserläufen geprägte Landschaft besichtigen. 

Kladruby nad Labem zeigt, dass UNESCO-Welterbe nicht nur aus Kirchen, Schlössern und historischen Stadtzentren besteht. Die Landschaft dokumentiert auf einzigartige Weise die Verbindung von Naturgestaltung, Tierzucht und höfischer Kultur. 

Litomyšl: Renaissance, Musik und moderne Kunst 

Eine weitere UNESCO-Stätte im Umfeld der neuen Verbindung ist Litomyšl. Das Renaissance-Schloss mit seinen Arkadenhöfen, Giebeln und Tausenden individuell gestalteten Sgraffito-Feldern gehört zu den bedeutendsten Renaissancebauten Mitteleuropas. 

Litomyšl ist zugleich der Geburtsort des Komponisten Bedřich Smetana. Sein Geburtshaus befindet sich unmittelbar im Schlossareal. Die Stadt verbindet ihr historisches Erbe mit zeitgenössischer Architektur, moderner Kunst und dem international bekannten Musikfestival Smetanas Litomyšl. 

Die Anreise ist ebenfalls unkompliziert: Von Pardubice fahren direkte Regionalbusse nach Litomyšl. Alternativ können Reisende mit dem Zug bis Česká Třebová oder Vysoké Mýto fahren und dort in einen Regionalbus umsteigen. Die Bushaltestelle Litomyšl, zámek befindet sich unmittelbar am Schlossareal, während der zentrale Busbahnhof nur wenige Gehminuten vom historischen Stadtzentrum entfernt liegt. Da die Verbindungen je nach Wochentag variieren, empfiehlt es sich, die konkrete Verbindung vorab im Fahrplanauskunftssystem IDOS zu prüfen. 

Besucher können außerdem das Regionalmuseum, die Städtische Galerie, die Klostergärten und das ungewöhnliche Portmoneum entdecken, dessen Innenräume von dem Künstler Josef Váchal mit farbintensiven Wandmalereien gestaltet wurden. 

Kroměříž: Palast, Gärten und mährischer Barock 

Von Olomouc aus bietet sich auch ein Ausflug nach Kroměříž an. Das erzbischöfliche Schloss und seine Gärten gehören zum UNESCO-Welterbe und zählen zu den bedeutendsten Beispielen barocker Residenz- und Gartenarchitektur in Mitteleuropa. 

Der geometrisch angelegte Blumengarten mit Kolonnaden, Brunnen und kunstvoll geschnittenen Hecken gilt als außergewöhnliches Zeugnis europäischer Gartenkunst. Das Schloss beherbergt historische Säle, eine umfangreiche Bibliothek und eine bedeutende Gemäldesammlung mit Werken europäischer Meister. 

Ein Besuch in Kroměříž lässt sich gut mit einem Aufenthalt in Olomouc verbinden und zeigt zwei unterschiedliche Gesichter Mährens: auf der einen Seite eine traditionsreiche Universitäts- und Bischofsstadt, auf der anderen eine repräsentative barocke Residenz mit großzügigen Gärten. 

Eine Zugverbindung – zahlreiche Kulturreisen 

Die neue Strecke ermöglicht unterschiedliche Reisevarianten. Für einen Wochenendaufenthalt bietet sich Prag an. Wer mehr Zeit mitbringt, kann Prag und Olomouc miteinander kombinieren oder von den direkt bedienten Bahnhöfen zu weiteren UNESCO-Stätten weiterreisen. 

Eine mehrtägige Reise kann beispielsweise von Prag über Kutná Hora und Pardubice nach Olomouc führen. Von dort lassen sich Kroměříž oder weitere Ziele in Mähren besuchen. Auf diese Weise wird die Zugverbindung zur Grundlage einer individuellen Kulturreise durch unterschiedliche Epochen europäischer Geschichte. 

Die modernisierten internationalen Reisezugwagen von Leo Express bieten Klimaanlage, WLAN, Steckdosen und Bordverpflegung. Die Reisenden können die Fahrt nutzen, um sich auszuruhen, ihre Reise zu planen oder sich bereits unterwegs auf die Geschichte und Kultur ihrer Ziele einzustimmen. 

Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten im deutschen Schienennetz können sich die Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie die bedienten Bahnhöfe an einzelnen Tagen ändern. Leo Express empfiehlt deshalb, die konkrete Verbindung vor der Buchung beziehungsweise vor Reiseantritt im Reservierungssystem zu überprüfen. 

Tschechien: Ein UNESCO-Land im Herzen Europas 

Tschechien verfügt über eine außergewöhnliche Vielfalt an UNESCO-Welterbestätten. Historische Stadtzentren, Kathedralen, Schlösser, Kulturlandschaften, Gärten, ein Nationalgestüt, moderne Architektur und technische Denkmäler dokumentieren die unterschiedlichen Epochen der europäischen Geschichte. 

Mit der neuen Verbindung von Leo Express rücken diese Orte für Reisende aus Frankfurt und weiteren deutschen Städten näher. Der Zug bringt sie direkt in die historischen Zentren von Prag und Olomouc – und eröffnet von dort den Weg zu zahlreichen weiteren Kulturdenkmälern. 

Günstig zu mehr als 120 Reisezielen in Mitteleuropa 

Fahrkarten für die neue internationale Verbindung sind ab 9,9 Euro auf der Website von Leo Express und in der mobilen App erhältlich. Der konkrete Preis richtet sich nach der gewählten Strecke, dem Reisetermin, der Auslastung und der Reiseklasse, sodass sich eine frühzeitige Buchung insbesondere für Familien, Wochenendreisende und Urlauber empfiehlt. Das Streckennetz von Leo Express umfasst mehr als 120 Reiseziele. In Tschechien können Reisende neben Prag, Pardubice, Olomouc und Ostrava auch weitere historische Städte, Kurorte und Ferienregionen in Böhmen und Mähren entdecken oder ihre Reise in Richtung Beskiden und Altvatergebirge fortsetzen. Internationale Verbindungen führen unter anderem nach Krakau, Warschau, Bratislava, Prešov und in die Hohe Tatra. Über Bratislava ist auch der slowakische Ferienort Veľký Meder erreichbar, der vor allem für seine ganzjährig geöffnete Thermalbadelandschaft bekannt ist. Attraktive Bedingungen gelten zudem für Fahrten auf dem Gebiet Tschechiens: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler und Studierende bis einschließlich 25 Jahre sowie Senioren erhalten in der Economy Class eine Ermäßigung von 50 Prozent. Bei internationalen Fahrten wird die Ermäßigung für den auf tschechischem Gebiet zurückgelegten Teil der Strecke berücksichtigt. 

Leo Express-Zug

© Leo Express, Visualisierung

Business Class

© Leo Express

Economy Class

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Prag

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Olmütz

© Leo Express

Kontakt für Medien

Emil Sedlařík, Telefonnummer: +420 773 740 512, E-mail: [email protected]

Leo Express ist ein privates Verkehrsunternehmen, das seit 2012 Personenverkehr mit Bahn und Bus in Mitteleuropa anbietet. In Tschechien ist das Unternehmen vor allem auf der kommerziellen Strecke Prag – Olmütz – Ostrava tätig, die internationalen Zugverbindungen führen weiter nach Prešov oder Bratislava in der Slowakei oder Krakau und Warschau in Polen. Das Netzwerk wird durch Busverbindungen in die Ukraine ergänzt, die an die Züge anschließen. Seit Dezember 2019 betreibt Leo Express auch Regionalzüge in der Region Pardubice. Im Dezember 2023 übernahm das Unternehmen den regionalen Schienenverkehr auf der meistbefahrenen slowakischen Strecke Bratislava – Komárno. Im Juni 2026 hat Leo Express erfolgreich die neue Verbindung Frankfurt–Dresden–Prag–Bohumín in Betrieb genommen, die bis nach Przemyśl weitergeführt wird. Im Dezember wird das Bahnunternehmen die neue Verbindung Prag – Pilsen – Domažlice und weiter in Richtung München in Betrieb nehmen. Gemeinsam mit seinem strategischen Partner, der spanischen Staatsbahn Renfe, plant Leo Express in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum in Europa – sowohl im Bereich der kommerziellen Verkehre als auch im Bereich der gemeinwirtschaftlichen Leistungen.

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